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Berlin im Dritten Reich

Das Machtzentrum der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft war zu allen Zeitpunkten Berlin: Dort ergriff die NSDAP die Macht, dort wurden ebenfalls die Machtzentralen der Diktatur errichtet; der Gigantismus der Machthaber mündete in den Plan, Berlin zu „Germania“ umzubauen.

Bereits 1929 gewann die NSDAP die ersten Sitze im Stadtparlament. Nach der Machtergreifung im Jahr 1933 begann das "Dritte Reich". Im Mai 1933 fand vor der Alten Bibliothek in Berlin eine sogenannte „Autodafé“ - die Verbrennung von missliebigen Schriften - statt. Im August 1936 wurden in Berlin die Olympischen Sommerspiele ausgetragen.

Ab 1938, nach dem „Anschluss“ Österreichs, war Berlin Hauptstadt des „Großdeutschen Reiches“. In der Stadt befanden sich die wichtigsten Machtzentren des Dritten Reiches, darunter die „obersten Reichsbehörden“ wie die Reichskanzlei, die Reichsregierung, alle Reichsministerien und der berüchtigte Sitz des Geheimen Staatspolizeihauptamtes in der Prinz-Albrecht-Straße.

Nach dem Attentat am 20. Juli 1944 ließ Hitler Stauffenberg und seine engsten Mittäter im Berliner Bendlerblock, dem Gebäude des Oberkommandos der deutschen Wehrmacht, hinrichten.

Berlin trug zunächst nur wenige Schäden im Zuge der Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg davon, was sich jedoch mit dem amerikanischen Kriegseintritt schnell änderte: Berlin wurde Tag und Nacht von Briten und Amerikanern gleichermaßen bombardiert. Es starben geschätzte 20.000 Berliner, die Innenstadt wurde weitestgehend zerstört – etwa die Hälfte aller Gebäude im Stadtkern brach unter der Bombenlast zusammen.

Nach dem Einrücken der Roten Armee am 2. Mail 1945 und der Kapitulation Deutschlands begann der Wiederaufbau. Von mehr als 4 Millionen Einwohnern vor dem Zweiten Weltkrieg waren nach dem Krieg noch 2,8 Millionen übrig. Berlin wurde unter den Alliierten in vier Besatzungszonen aufgeteilt, der „Kalten Krieg“ begann.

Tags
Reich Kalter Nationalsozialismus Krieg Wiederaufbau Drittes


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