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Die 68er in Berlin

Die deutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre hat ihren Ursprung in Berlin. Vor dem Hintergrund des Dritten Reiches und der zum damaligen Zeitpunkt verkrusteten deutschen Gesellschaft ging es den Jugendrevolutionären vor allem darum, das Establishment aufzuweichen und antibürgerliche, antireligiöse sowie antifamiliäre Impulse auszuleben.

Spätestens seit der Verfilmung von Stefan Austs Sachbuch „Der Baader-Meinhof-Komplex“ mit Moritz Bleibtreu, Johanna Wokalek, Martina Gedeck, Nadja Uhl und anderen, bekannten deutschen Schauspielern ist auch die Vorgeschichte des deutschen Herbstes zurück in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt.

Der Film versucht, einem roten Faden zu folgen, der von der Generation der bewegten 68er in den deutschen Herbst reicht und zugleich die Zündschnur für das „Pulverfass“ ist, das 1977 explodiert: Von den Demonstrationen gegen Schah Reza Pahlewi und den Studentenprotesten im Jahr 1968 unter anderem gegen den Axel-Springer-Verlag bis hin zur Baader-Befreiung im noblen Villenstadtteil Dahlem war Berlin stets der zentrale Ort für die Geschehnisse während und nach dem legendären Jahr 1968.

Nachdem es bereits im kalifornischen Berkeley und an der Pariser Sorbonne zu Unruhen gekommen war, griffen diese sehr schnell im Frühjahr 1968 auf Berlin über.

Vor allem die Freie Universität Berlin war ein zentraler Ort der Studentenproteste, hier wiederum die Fakultät für Politische und Sozialwissenschaften. Historiker führen für diese jüngere Epoche des gesellschaftlichen Umbruchs nachwievor unterschiedliche Ursachen an.

Der rasche gesellschaftliche und kulturelle Wandlungsprozess, der bereits in den 50er Jahren begann, führte zu Spannungen zwischen den Generationen. Die Beatbewegung kam ebenso auf wie die Hippiebewegung.

Es kam zur "Spiegel"-Affäre, die Generation der Nachkriegskinder wurde erwachsen und begann, ihren Eltern unangenehme Fragen über deren Mitwirkung im Nationalsozialismus zu stellen.

Die "Ära Adenauer“ ging zu Ende.
Es kam zum Protest gegen den Vietnamkrieg. Die Ostermarsch- und Friedensbewegung entstand.

Autoritäten und Erziehungsideale wurden in Frage gestellt – und West-Berlin wurde zum Brennpunkt dieser sozialen Bewegungen, da sich dort, begünstigt durch die Tatsache, dass junge West-Berliner von der Wehrpflicht befreit waren, immer mehr alternative und linke junge Erwachsene niederließen. Die 68er-Bewegung entfaltete sich weltweit; ihr deutsches Zentrum lag in Berlin.

Tags
Revolution 68er Veränderungen Gesellschaft Brennpunkt


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